Veröffentlichungen von Oskar Lafontaine

27. April 2016

Oskar Lafontaine im Interview mit der griechischen Nachrichtenagentur ANA/MPA

Herr Lafontaine Sie werden an einem Workshop über die Zukunft Europas in Saloniki am Mittwoch teilenehmen.  Quo vadis, wohin steuert, eigentlich, Europa, nach ihrer Meinung?  ...

25. April 2016

Oskar Lafontaine: Wer Altersarmut verhindern will, muss für höhere Löhne und ein höheres Rentenniveau sorgen

Oskar Lafontaine fordert, dass die Absenkung des Rentenniveaus und die Privatisierung der Altersversorgung rückgängig gemacht werden. „SPD und Grüne haben gemeinsam mit CDU, CSU und FDP millionenfache Altersarmut programmiert. Nachdem nun klar ist, dass im Jahr 2030 jeder zweite Rentner auf Grundsicherungsniveau abfallen wird, ...

25. April 2016

Oskar Lafontaine: Landesregierung muss Anwohnern mit überprüfbaren Zahlen belegen, warum Sperrung der Fechinger Talbrücke nötig ist

Die Linksfraktion im Saarländischen Landtag fordert die saarländische Landesregierung auf, den Protest der Bürgerinnen und Bürger aus Saarbrücken-Ensheim, die durch die Umfahrung der Fechinger Talbrücke seit Wochen besonders belastet sind, ernst zu nehmen. Oskar Lafontaine: „Die Regierung ist verpflichtet, den Anliegern mit ...

Aktuelle Debatten

21. April 2016

Europa vor dem Crash

In einem gemeinsamen Gastartikel, der am 07.04.2016 in der FAZ veröffentlicht wurde, warnen Oskar Lafontaine, Stefano Fassina und Fabio De Masi vor einer weiteren Finanzkrise. Sie fordern, dass die EZB endlich dringend benötigte Investitionen finanzieren solle. Passiere dies nicht, müssten Regierungen wieder selbst eine ...

12. März 2016

"Der Papst würde zum linken Flügel gehören"

Oskar Lafontaine im Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA)

Frage: Herr Lafontaine, die Linken plakatieren zur Zeit im Landtagswahlkampf ein Franziskus-Zitat. Jüngst ist der linke Ministerpräsident Bodo Ramelow zum Papst gepilgert. Das überrascht nun doch manchen Beobachter... ...

04. Dezember 2015

"Wir können das Morden nicht beenden, indem wir selbst morden"

Oskar Lafontaine im Gespräch mit Dirk Müller vom Deutschlandradio zum Syrien-Einsatz

"Politik ist für mich der Versuch, mehr soziale Gerechtigkeit in der Welt durchzusetzen"

Oskar Lafontaine im Gespräch mit BR-Alpha

Oskar Lafontaine im Gespräch mit dem Alpha-Forum in BR-alpha : "Eine Wirtschaftsordnung, die auf immer mehr und mehr und mehr ausgerichtet ist, führt notwendigerweise zur Zerstörung der Umwelt. Wir sehen doch gerade überall Krieg und Zerstörung. Insofern hat der Papst in Rom recht mit seiner Analyse, dass wir uns in einer Art drittem Weltkrieg befinden... In diesem Zusammenhang bemühe ich nicht nur den jetzigen Papst, sondern auch den großen französischen Sozialisten Jean Jaurès, der immer gesagt hat, dass der Kapitalismus, also die Wirtschaftsordnung, die auf immer mehr aus ist, in der es darum geht, dass man immer größere Absatzgebiete, immer größere Rohstoffquellen haben will, notwendigerweise zum Krieg führt."

Zur ‪SPD und ‪einer möglichen rotrotgrün‬en Zusammenarbeit: "Mein Kalkül bei der Wahl 2005 war: Wir als Partei DIE LINKE bekommen Stimmen, die die SPD nicht mehr bekommen kann. Dieses Kalkül ist auch genau aufgegangen und man hätte eine starke rot-rot-grüne Mehrheit im Bundestag gehabt. Aber die SPD wollte nicht. Sie macht diesen Fehler, das nicht zu wollen, nun seit zehn Jahren. Selbst heute wäre ja im Bundestag noch eine Mehrheit für Rot-Rot-Grün vorhanden, wenn auch eine viel schwächere, aber sie will einfach nicht, weil sie im Grunde genommen keine programmatische Orientierung mehr hat. Es gibt z. B. ab und zu in der SPD Erklärungen, in denen es heißt: 'Wir wollen die paritätische Fin anzierung der Krankenversicherung, der Pflegeversicherung wiederhaben.' Ich denke mir dann immer: 'Ihr braucht doch nur ein Gesetz anzuschieben und zu sagen, darüber wird jetzt abgestimmt – und dann ist das wieder da.' Nein, sie wollen das einfach nicht mehr.'

"Ich wollte immer die soziale Lage der Menschen verbessern" - Oskar Lafontaine im Interview mit dem Deutschlandfunk

Oskar Lafontaine im Interview mit dem Deutschlandfunk: "Aufgewachsen bin ich eben im katholischen Arbeitermilieu. Das war eine Straße, in der Hüttenarbeiter wohnten. Das hat mich geprägt. Meine Mutter war ja selbst auf der Hütte, zuerst auf der Dillinger Hütte, dann auf der Völklinger Hütte, und insofern ist das das Milieu, aus dem ich komme und das mich bis zum heutigen Tage geprägt hat....Ich komme aus dem katholischen Arbeitermilieu und ich wollte eben immer die soziale Lage der Menschen verbessern. Und die größte Herausforderung war ja, als der Neoliberalismus aufkam und auch die deutsche Sozialdemokratie anfing, sich neoliberalen Gedanken zu öffnen. Der Höhepunkt war ja die Agenda 2010 und die Hartz-Gesetze....Die Linke war ja ein Versuch, die Sozialdemokratie zur Korrektur zu zwingen, und das ist eben nicht gelungen. Also das sehe ich als ein, wenn man so will, ein Feld an, wo eben der Erfolg ausgeblieben ist, den Zerfall des Sozialstaates zu stoppen. Das war ja im Grunde genommen die überwältigende Idee bei allem. Und an der Front kämpfe ich heute noch, wenn Sie so wollen..."

Hier gibt es das komplette Interview (Externer Link)