Oskar Lafontaine bei "Maischberger" zur Wahl Trumps in den USA

Oskar Lafontaine am Mittwoch, 9. November 2016 bei der ARD-Sendung "Maischberger" zu den Präsidentschafts-Wahlen in den USA: "Es ist ja nicht Trump gewählt worden. Das politische System ist abgewählt worden. Auch das Wirtschaftssystem, das dazu geführt hat, dass tiefe Risse in der amerikanischen Gesellschaft entstanden sind, ist abgewählt worden. Und wenn gesagt wird, die tiefen Risse müssen gekittet werden, dann ist das nicht mit irgendeiner Rede getan. Dann ist die große Frage: Gelingt es jetzt, diese soziale Auseinanderentwicklung wieder zusammen zu bringen? Wenn das nicht gelingt, dann weiß ich wirklich nicht, wie das weitergeht. Aber meine Interpretation ist die: Dies war ein Protest gegen das politische und ökonomische System der Vereinigten Staaten und damit der westlichen Welt..."

Die Sendung in voller Länge gibt es hier zu sehen

 

Veröffentlichungen von Oskar Lafontaine

08. Dezember 2016

Oskar Lafontaine: Landesregierung muss Uni-Kürzungen zurücknehmen

DIE LINKE im Saarländischen Landtag fordert die Landesregierung erneut auf, die Kürzungen der Mittel für die Universität zurück zu nehmen und den baulichen Verfall der Uni aufzuhalten. Oskar Lafontaine erklärt: „Eine Universität ist das Entwicklungszentrum des Saarlandes. Wer hier kürzt, der kürzt damit auch die ...

07. Dezember 2016

Oskar Lafontaine: Kita-Beiträge abschaffen!

Zur Umfrage der Bertelsmann-Stiftung, nach der im Saarland viele Eltern die Beiträge für Kindertagesstätten für zu hoch halten, erklärt Oskar Lafontaine: „Ebenso wie es unsinnig und ungerecht wäre, für den Besuch der Grundschule Beiträge zu erheben, so unsinnig und ungerecht ist es, bei der kindlichen Früherziehung die Eltern ...

02. Dezember 2016

Oskar Lafontaine: Merkel muss PKW-Maut stoppen

Zur von der Bundesregierung geplanten PKW-Maut erklärt Oskar Lafontaine: „Vor der letzten Bundestagswahl hat Kanzlerin Merkel versprochen, mit ihr werde es keine PKW-Maut geben. Es ist an der Zeit, dass sich Merkel an dieses Versprechen erinnert. Wenn die ‚Ausländer-Maut‘ kommt und die technische Infrastruktur, Autobahngebühren ...

Aktuelle Debatten

07. November 2016

„Ich weiche keinem Gegner aus“

Oskar Lafontaine in der Taz über Rot-Rot-Grün, die Bundespräsidentenwahl und die Probleme linker Parteien

taz.am wochenende: Herr ­Lafontaine, schön, dass Sie mit der „neoliberalen Kampfpresse“ reden. Zu der haben Sie die taz ja neulich gerechnet.

Oskar Lafontaine: Ich weiche keinem Gegner aus.

Gruselt es Ihnen davor, dass Frank-Walter Steinmeier, also der Mann, der Murat Kurnaz in Guantánamo hat schmoren lassen, bald als ...

04. November 2016

„Gemeinschaftsgeist geht verloren“

Oskar Lafontaine in der "Saarbrücker Zeitung" zur Zukunft der Arbeiterbewegung

Wie steht es um die Zukunft der Arbeiterbewegung? Ist sie den Herausforderungen des digitalen Zeitalters gewachsen? ...

19. August 2016

Prof. Richard Schröder: Was wir Migranten schulden - und was nicht

Beitrag von Prof. Dr. Richard Schröder in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung"

Die Flüchtlingsfrage spaltet die Deutschen, sie spaltet Europa. Nun, da sich mit sinkender Flüchtlingszahl die Emotionen etwas gelegt haben, ist eine Inventur der Argumente angebracht, um die gesellschaftliche Atmosphäre etwas zu entgiften.

"Politik ist für mich der Versuch, mehr soziale Gerechtigkeit in der Welt durchzusetzen"

Oskar Lafontaine im Gespräch mit BR-Alpha

Oskar Lafontaine im Gespräch mit dem Alpha-Forum in BR-alpha : "Eine Wirtschaftsordnung, die auf immer mehr und mehr und mehr ausgerichtet ist, führt notwendigerweise zur Zerstörung der Umwelt. Wir sehen doch gerade überall Krieg und Zerstörung. Insofern hat der Papst in Rom recht mit seiner Analyse, dass wir uns in einer Art drittem Weltkrieg befinden... In diesem Zusammenhang bemühe ich nicht nur den jetzigen Papst, sondern auch den großen französischen Sozialisten Jean Jaurès, der immer gesagt hat, dass der Kapitalismus, also die Wirtschaftsordnung, die auf immer mehr aus ist, in der es darum geht, dass man immer größere Absatzgebiete, immer größere Rohstoffquellen haben will, notwendigerweise zum Krieg führt."

Zur ‪SPD und ‪einer möglichen rotrotgrün‬en Zusammenarbeit: "Mein Kalkül bei der Wahl 2005 war: Wir als Partei DIE LINKE bekommen Stimmen, die die SPD nicht mehr bekommen kann. Dieses Kalkül ist auch genau aufgegangen und man hätte eine starke rot-rot-grüne Mehrheit im Bundestag gehabt. Aber die SPD wollte nicht. Sie macht diesen Fehler, das nicht zu wollen, nun seit zehn Jahren. Selbst heute wäre ja im Bundestag noch eine Mehrheit für Rot-Rot-Grün vorhanden, wenn auch eine viel schwächere, aber sie will einfach nicht, weil sie im Grunde genommen keine programmatische Orientierung mehr hat. Es gibt z. B. ab und zu in der SPD Erklärungen, in denen es heißt: 'Wir wollen die paritätische Fin anzierung der Krankenversicherung, der Pflegeversicherung wiederhaben.' Ich denke mir dann immer: 'Ihr braucht doch nur ein Gesetz anzuschieben und zu sagen, darüber wird jetzt abgestimmt – und dann ist das wieder da.' Nein, sie wollen das einfach nicht mehr.'

"Ich wollte immer die soziale Lage der Menschen verbessern" - Oskar Lafontaine im Interview mit dem Deutschlandfunk

Oskar Lafontaine im Interview mit dem Deutschlandfunk: "Aufgewachsen bin ich eben im katholischen Arbeitermilieu. Das war eine Straße, in der Hüttenarbeiter wohnten. Das hat mich geprägt. Meine Mutter war ja selbst auf der Hütte, zuerst auf der Dillinger Hütte, dann auf der Völklinger Hütte, und insofern ist das das Milieu, aus dem ich komme und das mich bis zum heutigen Tage geprägt hat....Ich komme aus dem katholischen Arbeitermilieu und ich wollte eben immer die soziale Lage der Menschen verbessern. Und die größte Herausforderung war ja, als der Neoliberalismus aufkam und auch die deutsche Sozialdemokratie anfing, sich neoliberalen Gedanken zu öffnen. Der Höhepunkt war ja die Agenda 2010 und die Hartz-Gesetze....Die Linke war ja ein Versuch, die Sozialdemokratie zur Korrektur zu zwingen, und das ist eben nicht gelungen. Also das sehe ich als ein, wenn man so will, ein Feld an, wo eben der Erfolg ausgeblieben ist, den Zerfall des Sozialstaates zu stoppen. Das war ja im Grunde genommen die überwältigende Idee bei allem. Und an der Front kämpfe ich heute noch, wenn Sie so wollen..."

Hier gibt es das komplette Interview (Externer Link)

Oskar Lafontaine: Kampf gegen die Altersarmut

Oskar Lafontaine in Hannover zu TTIP, Drohnenkriegen und Oligarchen-Kapitalismus

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