Veröffentlichungen von Oskar Lafontaine

27. Juni 2017

Oskar Lafontaine: Wer Altersarmut bekämpfen will, muss Niedriglöhne verhindern und die Zerstörung der gesetzlichen Rente rückgängig machen

Nachdem auch nach Berechnungen der wirtschaftsnahen Bertelsmann-Stiftung in 20 Jahren jeder fünfte Neu-Rentner von Altersarmut bedroht ist, fordert Oskar Lafontaine CDU und SPD auf, nicht länger eine Wiederherstellung der gesetzlichen Rentenversicherung und eine wirksame Bekämpfung prekärer Beschäftigungsverhältnisse zu ...

16. Juni 2017

Oskar Lafontaine zum Tode Helmut Kohls

Zum Tode Helmut Kohls erklärt Oskar Lafontaine: "Mit Helmut Kohl trauern wir um eine prägende Persönlichkeit der Politik des 20. Jahrhunderts. Er war ein überzeugter Europäer. Seine Verdienste um die deutsche Einheit sind unbestritten, obwohl die Wirtschafts- und Währungsunion in Ostdeutschland zu erheblichen sozialen Problemen ...

07. Juni 2017

Oskar Lafontaine zur tödlichen Messerattacke in Saarbrücken-Burbach

Zur tödlichen Messerattacke im DRK-Therapiezentrum für Flüchtlinge in Saarbrücken-Burbach erklärt Oskar Lafontaine: „Wir sind  bestürzt und betroffen über diese schreckliche Tat. Es ist besonders traurig, dass ein Mitbürger, der helfen wollte, bei dieser wichtigen Arbeit angegriffen und getötet worden ist. Unsere Gedanken sind ...

Aktuelle Debatten

02. April 2017

Was Oskar Lafontaine der SPD rät

Gastbeitrag von Oskar Lafontaine in der "Welt am Sonntag"

Oskar Lafontaine empfiehlt Martin Schulz, dem legendären Parteichef Willy Brandt zu folgen. Vor allem zu den Themen Russland und Agenda 2010 hätte der einiges an der SPD auszusetzen, warnt der Linke-Politiker.

07. November 2016

„Ich weiche keinem Gegner aus“

Oskar Lafontaine in der Taz über Rot-Rot-Grün, die Bundespräsidentenwahl und die Probleme linker Parteien

taz.am wochenende: Herr ­Lafontaine, schön, dass Sie mit der „neoliberalen Kampfpresse“ reden. Zu der haben Sie die taz ja neulich gerechnet.

Oskar Lafontaine: Ich weiche keinem Gegner aus.

Gruselt es Ihnen davor, dass Frank-Walter Steinmeier, also der Mann, der Murat Kurnaz in Guantánamo hat schmoren lassen, bald als ...

04. November 2016

„Gemeinschaftsgeist geht verloren“

Oskar Lafontaine in der "Saarbrücker Zeitung" zur Zukunft der Arbeiterbewegung

Wie steht es um die Zukunft der Arbeiterbewegung? Ist sie den Herausforderungen des digitalen Zeitalters gewachsen? ...

"Politik ist für mich der Versuch, mehr soziale Gerechtigkeit in der Welt durchzusetzen"

Oskar Lafontaine im Gespräch mit BR-Alpha

Oskar Lafontaine im Gespräch mit dem Alpha-Forum in BR-alpha : "Eine Wirtschaftsordnung, die auf immer mehr und mehr und mehr ausgerichtet ist, führt notwendigerweise zur Zerstörung der Umwelt. Wir sehen doch gerade überall Krieg und Zerstörung. Insofern hat der Papst in Rom recht mit seiner Analyse, dass wir uns in einer Art drittem Weltkrieg befinden... In diesem Zusammenhang bemühe ich nicht nur den jetzigen Papst, sondern auch den großen französischen Sozialisten Jean Jaurès, der immer gesagt hat, dass der Kapitalismus, also die Wirtschaftsordnung, die auf immer mehr aus ist, in der es darum geht, dass man immer größere Absatzgebiete, immer größere Rohstoffquellen haben will, notwendigerweise zum Krieg führt."

Zur ‪SPD und ‪einer möglichen rotrotgrün‬en Zusammenarbeit: "Mein Kalkül bei der Wahl 2005 war: Wir als Partei DIE LINKE bekommen Stimmen, die die SPD nicht mehr bekommen kann. Dieses Kalkül ist auch genau aufgegangen und man hätte eine starke rot-rot-grüne Mehrheit im Bundestag gehabt. Aber die SPD wollte nicht. Sie macht diesen Fehler, das nicht zu wollen, nun seit zehn Jahren. Selbst heute wäre ja im Bundestag noch eine Mehrheit für Rot-Rot-Grün vorhanden, wenn auch eine viel schwächere, aber sie will einfach nicht, weil sie im Grunde genommen keine programmatische Orientierung mehr hat. Es gibt z. B. ab und zu in der SPD Erklärungen, in denen es heißt: 'Wir wollen die paritätische Fin anzierung der Krankenversicherung, der Pflegeversicherung wiederhaben.' Ich denke mir dann immer: 'Ihr braucht doch nur ein Gesetz anzuschieben und zu sagen, darüber wird jetzt abgestimmt – und dann ist das wieder da.' Nein, sie wollen das einfach nicht mehr.'

"Ich wollte immer die soziale Lage der Menschen verbessern" - Oskar Lafontaine im Interview mit dem Deutschlandfunk

Oskar Lafontaine im Interview mit dem Deutschlandfunk: "Aufgewachsen bin ich eben im katholischen Arbeitermilieu. Das war eine Straße, in der Hüttenarbeiter wohnten. Das hat mich geprägt. Meine Mutter war ja selbst auf der Hütte, zuerst auf der Dillinger Hütte, dann auf der Völklinger Hütte, und insofern ist das das Milieu, aus dem ich komme und das mich bis zum heutigen Tage geprägt hat....Ich komme aus dem katholischen Arbeitermilieu und ich wollte eben immer die soziale Lage der Menschen verbessern. Und die größte Herausforderung war ja, als der Neoliberalismus aufkam und auch die deutsche Sozialdemokratie anfing, sich neoliberalen Gedanken zu öffnen. Der Höhepunkt war ja die Agenda 2010 und die Hartz-Gesetze....Die Linke war ja ein Versuch, die Sozialdemokratie zur Korrektur zu zwingen, und das ist eben nicht gelungen. Also das sehe ich als ein, wenn man so will, ein Feld an, wo eben der Erfolg ausgeblieben ist, den Zerfall des Sozialstaates zu stoppen. Das war ja im Grunde genommen die überwältigende Idee bei allem. Und an der Front kämpfe ich heute noch, wenn Sie so wollen..."

Hier gibt es das komplette Interview (Externer Link)

Samstag, 1. Juli, 16 Uhr, Burbacher Waldweiher, Saarbrücken: Sommerfest

Oskar Lafontaine beim Neujahrsempfang der Saar-Linksfraktion

Oskar Lafontaine in Hannover zu TTIP, Drohnenkriegen und Oligarchen-Kapitalismus

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