Montag, 25. Mai 2015

Oskar Lafontaine: "Der die Menschenwürde verachtende Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte"

Oskar Lafontaine: "Der die Menschenwürde verachtende Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte"

Bei den Kommunalwahlen in Spanien hat die linksalternative Gruppierung Podemos ("Wir können") beachtliche Erfolge erzielt. Der Wahlblock um Podemos stellt in Barcelona die stärkste und in Madrid die zweitstärkste Stadtratsfraktion. Aber: "Es wird erwartet, dass die PSOE (die spanische SPD), die längst eine bürgerliche Gruppierung geworden ist, vielerorts ein Zusammengehen mit der PP (der spanischen CDU) einer Koalition mit der radikalen Linken Podemos vorzieht", schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Die etablierten Parteien sind in vielen Ländern Europas auf dem Rückzug, weil die Menschen zunehmend das Machtkartell aus Banken, Konzernen und etablierten Parteien durchschauen. Aber noch setzt sich der neoliberale Block zur Wehr, wie der Kampf gegen Syriza zeigt. Ausgang offen. Es wird auch Rückschläge geben, aber der Kampf um eine freiheitliche, gerechtere Wirtschaftsordnung geht weiter. Der die Menschenwürde verachtende, auf Enteignung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gründende Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte.

4 Kommentar(e) zu "Oskar Lafontaine: "Der die Menschenwürde verachtende Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte""

Oskar möge Recht haben!

von Klaus Steinhaus am 26.05.2015 um 10:03 Uhr

Wenn doch Oskar Recht hätte. Aber ich habe keine Hoffnung mehr. Das Böse wird wohl siegen und das ist der Kapitalismus!

"Der die Menschenwürde verachtende Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte""

von Peter Boettel am 26.05.2015 um 18:01 Uhr

Ja, Oskar, der Kapitalismus kann nicht das Ende der Geschichte sein, und ich sehe den Kapitalismus auch auf dem besten Weg, wie er sich selbst zugrunde richtet, so wie es Karl Marx auch beschrieben hat. Sicherlich wird es bei den linken Bewegungen Rückschläge geben, weil die neoliberalen Regierungen, allen voran Merkel und Schäuble, leider mit Unterstützung von Gabriel und den Medien, mit ihrer menschenunwürdigen Austeritätspolitik alles daran setzen, um Regierungen wie die der Syriza zu stürzen und einen Wahlsieg von Podemos im Herbst zu verhindern.

Der Wahlerfolg von Podemos bei den Regional- und Kommunalwahlen war die beste Nachricht seit langer Zeit.

Wie wahr - aber noch sind wir alle wie verkrüppelte Bäume ...

von P. Dieck am 31.05.2015 um 00:53 Uhr

Die meisten von uns (mich eingeschlossen) haben noch nicht den Mut, dafür einzutreten, was sie fühlen und im Herzen als richtig erkannt haben: Dieses System ist menschen- und schöpfungsfeindlich!

 

Ursache mag sein, dass viele von uns abhängig sind vom System und Angst haben, im Falle eines offenen artikulierten Widerspruches nicht mehr überleben zu können.

 

Ich war als junger Mensch noch so gott- und naturverbunden ... - heute schäme ich mich dafür, dass ich dies alles für "Notwendigkeiten" irgendwie verdrängt habe und inzwischen nur noch konform und in Angst lebe.

 

Aber als alleinerziehende Mutter ohne Hilfe von Familie etc. lag Beschützerinstinkt für mein Kind vielleicht näher als politischer Veränderungswille.

 

Dennoch habe ich Hoffnung, da ich spüre, dass mit mir viele, viele Menschen, die alle keine Helden sind, aufwachen und sich eines wünschen: Frieden und Wohlergehen für alle Lebewesen auf dieser Erde!

 

Lieben Gruß,

 

P. Dieck

Wir Menschen ...

von P. Dieck am 31.05.2015 um 01:39 Uhr

... werden es schaffen, dieses System zu überwinden! Weil Liebe unser Ursprung und unser Lebenselixier ist.

 

Die Unterdrückung funktioniert seit Jahrtausenden - aber nie zuvor gab es so etwas wie Internet.

 

Auch, wenn es ein zweischneidiges Schwert ist, so hilft es uns doch zu erkennen, dass wir nicht alleine sind mit unseren Sehnsüchten nach wahrer Liebe.

 

Der Kapitalismus ist tot - er weiß es nur noch nicht und zuckt noch etwas unkultiviert herum!

 

Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das schaffen werden! Unabhängig von Parteien!

 

LG

 

P. Dieck

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