Freitag, 20. Juli 2018

Oskar Lafontaine zu den Vorgängen im Landesvorstand der Partei DIE LINKE im Saarland

Oskar Lafontaine zu den Vorgängen im Landesvorstand der Partei DIE LINKE im Saarland

Zu den Vorgängen im Landesvorstand der Partei DIE LINKE im Saarland erklärt Oskar Lafontaine: „Ich bedauere die Auseinandersetzungen im Landesvorstand. Unseren Wählerinnen und Wählern versichere ich, dass die Landtagsfraktion der Partei DIE LINKE weiterhin für die politischen Ziele eintritt, die seit vielen Jahren mit meinem Namen verbunden sind. Die Vorgänge im Landesvorstand ändern daran nichts.

Die bisherige Praxis, Bundestags- und Landtagsmandate in Mitgliedervollversammlungen zu vergeben, bei denen Mitglieder abstimmen, die kurz vorher in die Partei eingetreten sind und danach nicht mehr gesehen werden, kann nicht fortgesetzt werden. Unsere Wählerinnen und Wähler und die Mitglieder, die sich ehrenamtlich engagieren und die Arbeit der Partei tragen, haben Anspruch auf ein faires Verfahren und darauf, dass in Zukunft niemand mehr durch Manipulationen, die gegen das Parteiengesetz verstoßen, ein Mandat erlangen kann.“

 

1 Kommentar(e) zu "Oskar Lafontaine zu den Vorgängen im Landesvorstand der Partei DIE LINKE im Saarland"

Richtig so.Wichtig ,dem Theater einen guten Ausgang zu ermöglichen !

von DIETER Scheuer am 21.07.2018 um 07:37 Uhr

Guten Morgen,

lieber Oskar Lafontaine.

Ich halte das Theater des Vorstandes fuer den Hauptgrund des mangelnden Zulaufes der so dringend benötigten Linken,sowohl im Saarland,als auch im Bund.

Menschen-gerade in Krisenzeiten brauchen das Gefühl,dass es in Ihrer Partei auch menschlich und organisatorisch fair und anders zugeht!Vor allem in einer Partei(Bewegung),welche die letzte ist ,die ernsthaft eine gerechtere oder auch andere Gesellschaftsordnung anstrebt.

Menschen ,welche durch das Leben gezeichnet sind,muessen Vertrauen in Ihre Mandatstraeger haben.

Sowohl mein Vater ,Prof .Dr Scheuer ,wie auch ich selber,haben als Gewerkschaffler so manche Kroeten schlucken muessen,aufdrund des hohen Zuspruches der Arbeitnehmer und oder hoeheren Beamten sind "niedere Instinkte"bei Mandatsträgern ohne demokratische Gesinnung schnell die Kehrseite des Zuspruches gewesen.

Aus der Ferne ,und einer anderen Ebene,scheinen es diese Prozesse zu sein ,welche im Vorstand der Linken(auch im Bund)stark in Gang gekommen sind.

In der Regel streiten sich die "Neider und Mandatserpischten"dann sehr schnell selbst unter sich,und man findet selber Zugang zu Menschen ,welche mit großem Idealismus an der Sache interessiert sind.Aber es dauert seine Zeit.....

Ich habe mich immer auf Erfolge und hohen Zuspruch bei der Belegschaft freuen duerfen,und so weiter!!Deswegen habe ich mich sehr gefreut,dass sie weiterhin einen so hohen Zuspruch bei der Saarländischen Bevölkerung haben,und hoffe,dass so mancher jetzt die Sache wieder hinter seine persönlichen Ambitionen stellen wird.

Deswegen ,weiterhin viel Erfolg.

DIETER Scheuer.

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