Freitag, 16. Juni 2017

Oskar Lafontaine zum Tode Helmut Kohls

Oskar Lafontaine zum Tode Helmut Kohls

Zum Tode Helmut Kohls erklärt Oskar Lafontaine: "Mit Helmut Kohl trauern wir um eine prägende Persönlichkeit der Politik des 20. Jahrhunderts. Er war ein überzeugter Europäer. Seine Verdienste um die deutsche Einheit sind unbestritten, obwohl die Wirtschafts- und Währungsunion in Ostdeutschland zu erheblichen sozialen Problemen führte. Ohne ihn wäre die Schienenschnellverbindung Saarbrücken-Paris nicht zustande gekommen. Als Kanzler unterstützte er die erste Teilentschuldung für das Saarland ebenso wie den Kohle-Kompromiss, der für einige Jahre die Arbeitsplätze tausender saarländischer Bergleute sicherte. Obwohl wir politische Gegner waren, hatten wir ein kollegiales Verhältnis. Besonders schätzte ich an ihm, dass er immer zu seinem Wort stand. Meine Gedanken sind bei seinen Angehörigen und Freunden."

1 Kommentar(e) zu "Oskar Lafontaine zum Tode Helmut Kohls"

Beachtlich

von DIETER Scheuer am 16.06.2017 um 20:13 Uhr

Verehrter Oskar Lafontaine,

Ihre schnellen Worte und Ihre aufrichtigen

Worte sind hoechst beachtlich.

Es zeigt wieder einmal,dass sie ein außergewöhnlicher zutiefst

der Wahrheit verpflichteter Politiker sind.

Ich schließe mich Ihren Worten in aller Bescheidenheit an.

Unter Helmut Kohl -mein Vater kannte auch Ihn ein wenig-haette es

weder Hartz 4,noch Interventionskriege gegeben.

 

Er haette sicherlich,bei allen sonstigen von Ihnen angesprochenen Fehlern

auch laengst Europa oekonomisch und sozial versucht ,vor dem drohenden Verfall zu retten.

Er war nach und mit Ihnen nach Willi Brandt der einzige Bundespolitiker auf der hoechsten

Ebene mit bleibenden Verdiensten.

DIETER Scheuer.

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