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Aufgrund der Studie im Auftrag des Verbraucherschutzministeriums, wonach deutsche Banken zu hohe Zinsen für Dispokredite verlangen, sagt der Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE im saarländischen Landtag, Oskar Lafontaine:
„Seit Jahren fordert DIE LINKE, die Zinsen bei Banken und Sparkassen gesetzlich zu regulieren und Wucherzinsen zu verbieten. Der Jahreszinssatz für Überziehungskredite sollte höchstens fünf Prozentpunkte über den Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank liegen, der zurzeit 0,75 Prozent beträgt. Die Forderungen der Linken wurden immer wieder sowohl im Bundestag als auch im Landtag von CDU, SPD, Grünen und FDP abgelehnt. Jahrelang ist nur geschwatzt worden, nun müssen konkrete Taten folgen.“
Die Verbraucherinnen und Verbraucher müssten vor der Banken-Abzocke endlich geschützt werden. Es könne nicht sein, dass immer mehr Banken einerseits mit Milliardenzahlungen gestützt werden, sie andererseits den Menschen mit Wucherzinsen das Geld aus der Tasche ziehen.
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