Donnerstag, 01. September 2016

Oskar Lafontaine: Frieden kann nicht herbeigebombt werden

Oskar Lafontaine: Frieden kann nicht herbeigebombt werden

Anlässlich des heutigen Weltfriedenstages fordert Oskar Lafontaine ein Verbot von Waffenexporten in Krisengebiete, ein Ende des US-amerikanischen Drohnenkrieges von deutschen Boden aus, sowie eine weltweite Abrüstung. „Frieden kann nicht herbeigebombt werden“, so Lafontaine. „Krieg darf kein Mittel der Politik sein, auch nicht das allerletzte. Die Milliarden, die die Industrieländer in immer neue Waffen stecken, wären im Kampf gegen den Hunger in der Welt viel sinnvoller angelegt. Der ehemalige US-Präsident Dwight D. Eisenhower hatte Recht: 'Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben.' Für den Frieden in der Welt brauchen wir nicht ständig neue Waffensysteme, sondern eine ehrliche Abrüstung und den Willen zur Verständigung. Deshalb müssen die Nato-Staaten auch aufhören, an der Grenze zu Russland zu zündeln. Frieden in Europa gibt es nur mit und nicht gegen Russland." Um 17 Uhr wird Lafontaine beim Friedensfest der Saar-Linken auf dem Saarbrücker St. Johanner Markt sprechen. Mit dabei sind KünstlerInnen wie die Kabarettistin Alice Hoffmann und der Liedermacher und Kabarettist Jürgen Albers.

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