Montag, 17. Juni 2019

Linksfraktion unterstützt Forderung der IG Bau nach Rahmentarifvertrag und Weihnachtsgeld für Gebäudereiniger und fordert Landes-Mindestlohn, der wirklich vor Armut schützt

Linksfraktion unterstützt Forderung der IG Bau nach Rahmentarifvertrag und Weihnachtsgeld für Gebäudereiniger und fordert Landes-Mindestlohn, der wirklich vor Armut schützt

DIE LINKE im Saarländischen Landtag unterstützt die Gewerkschaft IG Bau und die Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk in ihren Forderungen nach einem Rahmentarifvertrag und besseren Arbeitsbedingungen. Nachdem Ute Langenbahn und Thomas Kreten vom Bezirksvorstand der IG Bau heute der Linksfraktion über die aktuelle Situation in der Branche berichtet haben, erklärt Oskar Lafontaine: „Rund 80 Prozent der 8000 Beschäftigten im Saarland erhalten gerade einmal 10,56 Euro die Stunde für ihre harte Arbeit. Und bekanntlich braucht es einen Stundenlohn von mindestens 12,63 Euro, um nach 45 Jahren Arbeit eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu erhalten. Die meisten Gebäudereiniger werden also auch trotz Vollzeitjob im Alter auf staatliche Hilfe angewiesen sein. Das zeigt wieder einmal, wie wichtig ein gesetzlicher Mindestlohn ist, der sowohl im Berufsleben wie im Alter vor Armut schützt. Und es bestätigt, wie notwendig es wäre, dass das Land und seine Betriebe bei Aufträgen einen Stundenlohn von mindestens 12 Euro sicherstellen, wie es die Linksfraktion kürzlich im Landtag vorgeschlagen hat. Aber CDU und SPD haben das ja leider abgelehnt. Das ‚Fairer-Lohn-Gesetz‘, das die Landesregierung angekündigt hat, wird den Betroffenen nicht helfen, denn die ungerechte Entlohnung ist ja das Ergebnis eines repräsentativen Tarifvertrags und seine Einhaltung bringt eben keine faire Bezahlung. Wenn die IG Bau nun einen neuen Rahmentarifvertrag und Weihnachtsgeld für die Gebäudereiniger fordert, hat sie damit die volle Unterstützung der LINKEN.“

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