VIDEOS 2015

12. September 2015
Oskar Lafontaine, Jean-Luc Mélènchon, Stefano Fassina, Yanis Varoufakis und Zoe Konstantopoulou bei der Fête de l'Humanité" in Paris: Plan B für Europa

"Es ist eine gefährliche Lüge, zu behaupten, dass der Euro und die EU den Europäerinnen und Europäern dienen und sie von Krisen abschirmen würden. Es ist eine Illusion zu glauben, dass Europas Interessen im eisernen Käfig aus den Regeln der Eurozone und den europäischen Verträgen geschützt werden könnten.... Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten und sind mit einer wahrhaften Notlage konfrontiert. Die Demokratien der Mitgliedsstaaten brauchen Luft zum Atmen und den politischen Raum, der ihnen die Möglichkeit gibt, sinnvolle Politik auf einzelstaatlicher Ebene voranzubringen, ohne Angst vor dem harten Eingreifen einer autoritären Eurogruppe, dominiert von den Interessen des stärksten Mitgliedsstaates und von Großkonzernen, oder einer EZB, die als Dampfwalze droht, jedes 'unkooperative Land' niederzuwalzen, wie mit Zypern und Griechenland geschehen...."

24. Juli 2015
Oskar Lafontaine beim Sommerfest der Linksfraktion im Saarländischen Landtag

Oskar Lafontaine hat beim Sommerfest der Linksfraktion vor einem Abbau an Demokratie und einem Verlust an Mitgefühl in der Gesellschaft gewarnt. Er erinnerte an den Philosophen Popper, der Demokratie als eine Staatsform definiert hat, in der Regierungen ohne Blutvergießen ausgewechselt werden können. Heute wäre es treffender, wenn man es als eine Staatsform definieren würde, in der die Herrschenden und Mächtigen ohne Blutvergießen ausgewechselt werden können. Und es sei fraglich, ob sich die Macht der Reichen und Konzernlenker wirklich so beenden ließe.

30. Juni 2015
"Wie wird Deutschland gerechter?" - Oskar Lafontaine bei Diskussion der Frankfurter Rundschau

"Wie wird Deutschland gerechter?" - darum ging es bei einer Podiumsdiskusion der Frankfurter Rundschau am 30.Juni 2015. Oskar Lafontaine diskutierte dabei mit dem ehemaligen Investmentbanker Rainer Voss und Michael Hüther vom Institut der Deutschen Wirtschaft. Lafontaine sagte dabei: "Ein Prozent hat so viel Vermögen, wie die restlichen 99 Prozent.Da sage ich: Dieses Wirtschaftssystem ist ungerecht. Denn dieses eine Prozent kann nicht so viel arbeiten, wie die restlichen 99. Kann jemand so viel arbeiten, dass er eine Milliarde verdient? Diese Frage muss man mit nein beantworten, dafür muss man kein Marxist sein."

15. Juni 2015
Oskar Lafontaine bei der Armutskonferenz der LINKEN in Bochum

Oskar Lafontaine bei der Armutskonferenz der LINKEN in Bochum: "Regierungsfähig sind nur die Parteien, die die wachsende Ungleichheit der Einkommen und Vermögen und die Armut bekämpfen. Danach sind die Agenda 2010 und Hartz IV-Parteien CDU /CSU, SPD, Grüne und FDP nicht regierungsfähig, weil sie über Jahre die Armut vergrößert haben. "

22. April 2015
Oskar Lafontaine am 22.April 2015 im Saarländischen Landtag zum Thema "Hürden für Volksbegehren senken"

Die Linksfraktion wollte die Hürden für Volksbegehren senken und etwa eine Eintragung per Briefwahl oder Internet ermöglichen, wie dies beispielsweise in Hamburg möglich ist. Dies haben CDU und SPD mit ihrer Mehrheit im Landtag verhindert. Oskar Lafontaine erklärt dazu: "Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass sie nichts verändern können und Politik nicht mehr zur Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse beitragen kann oder will. Immer mehr wenden sich deshalb enttäuscht von der Politik ab. Das ignorieren CDU und SPD einfach. Dabei sollten wir gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, wie die Bürgerinnen und Bürger wieder mehr an den Entscheidungen beteiligt werden können. Die Frage lautet doch: Wollen wir mehr Bürgerbeteiligung oder nicht? Und wenn die SPD sagt, sie wolle mehr Bürgerbeteiligung, dann hätte sie unserem Antrag zustimmen oder bessere eigene Vorschläge machen müssen.“