Ca. 1200 Wuppertalerinnen und Wuppertaler – mehr als bei Kraft und Röttgen zusammen – kamen am Montag, den 7.5., zum Willy-Brandt-Platz nach Elberfeld um Oskar Lafontaine zu sehen und zu hören. Mit dabei die Landtagskandidatinnen Gunhild Böth (Wuppertal I) und Susanne Herhaus (Wuppertal III).
Kampflustig stürmte Oskar Lafontaine, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Saarland, die 4x5 Meter kleine Bühne bei der Kundgebung seiner Partei auf der Lambertistraße und schoss gleich scharf: Von einer "Diktatur der Finanzmärkte" und "faulen Finanzjongleuren, die auf Kosten der Arbeitnehmer leben" war die Rede.
Oskar Lafontaine fordert faire Bezahlung für Beschäftigte
Oskar Lafontaine, früherer Vorsitzender der Linkspartei, war Hauptredner auf dem Rathausmarkt. Vor etwa 1500 Zuhörern wandte sich dann Oskar Lafontaine gegen die „Diktatur der Finanzmärkte in Europa“ und für „eine Demokratie, in der sich die Interessen der Mehrheit durchsetzen“. Sie brauche eine Stimme.
Lafontaine gibt beim Landesparteitag der baden-württembergischen LINKEN die Linie vor
Oskar Lafontaine ist überraschend beim Landesparteitag der LINKEN am Wochenende in Stuttgart aufgetreten, um die angekündigte Sahra Wagenknecht zu vertreten. Die Vize-Parteivorsitzende war laut Lafontaine erkrankt. Mit seiner Rede wusste der Saarländer die 200 Delegierten zu begeistern.
Lafontaine wirbt mit überregionalen Themen im Thüringen-Wahlkampf
Der Linke-Politiker Oskar Lafontaine hat kurz vor der Kommunalwahl in Thüringen mit zumeist überregionalen Themen für seine Partei geworben. “Hartz IV muss weg, ansonsten wird es in keine Gerechtigkeit in Deutschland geben”, sagte der frühere Parteichef am Freitag während einer Wahlkampfveranstaltung in Erfurt.