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Kampf gegen Antisemitismus kann nur erfolgreich sein, wenn er zugleich ein Kampf gegen die Entmenschlichung ist

Kampf gegen Antisemitismus kann nur erfolgreich sein, wenn er zugleich ein Kampf gegen die Entmenschlichung ist

Oskar Lafontaine am 7. Juli 2021 im Saarländischen Landtag zu Antisemitismus und dem jüdischen Leben in Deutschland: “Zu den Vorraussetzungen eines Staates gehört auch, dass er immer wieder gegen die gesellschaftliche Verrohung angeht. Ein Kampf gegen den Antisemitismus kann nur dann erfolgreich sein, wenn er zugleich ein Kampf gegen die Entmenschlichung ist. Wenn er zugleich ankämpft gegen die Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid der Mitmenschen. Wer Mitleid empfindet jetzt mit einem getöteten Kind in Israel, muss auch Mitleid empfinden mit einem getöteten Kind in Palästina.” ...mehr ansehen

Oskar Lafontaine zur Corona Impfung von Kindern

Oskar Lafontaine am 12. Mai 2021 im Saarländischen Landtag zur Corona-Impfung von Kindern. “Jetzt auch alle Kinder impfen? Verantwortungslos, solange Langzeitfolgen nicht bekannt sind! Die Pharma-Industrie preist jetzt Impfstoffe für Kinder an. Wie üblich folgen viele Politiker und Teile der veröffentlichten Meinung dieser interessengeleiteten Empfehlung der Pharma-Industrie. Solange man die Langzeitfolgen der Impfstoffe nicht kennt, ist das verantwortungslos. Als man gegen Aids einen Impfstoff einsetzte, stellte man erst nach anderthalb Jahren fest, dass ein gegenteiliger Effekt eintrat: die Geipmften wurden anfälliger für Infektionen. Darauf habe ich im saarländischen Landtag hingewiesen. ...mehr ansehen

Oskar Lafontaine gegen bundesweite Corona-Ausgangssperren, Saar -Landtag 14.04.2021

Oskar Lafontaine am 14. April im Saarländischen Landtag: “Wir sind gegen die Ausgangssperre, weil sie keine tragfähige wissenschaftliche Grundlage hat.” Auch Beschränkungen für den Sport und die Außengastronomie seien unverständlich, da die Aerosol-Forschung belegt hat, dass fast 99 Prozent der Ansteckungen in den Innenräumen erfolgen und nicht im Freien. “Wenn das so ist, dann sollte man für den Sport eine andere Regelung finden als die, die jetzt im Infektionsschutzgesetz des Bundes vorgesehen ist. Und wenn die Forschung sagt, im Freien stecken wir uns nicht an, dann können wir doch die Außengastronomie zumindest weiter laufen lassen.” Man dürfe nach einem Jahr Corona die Last der Pandemie nicht einem Wirtschaftsbereich alleine auflasten. “Deshalb ist es falsch, feig vor Konzernen zu sein und überwiegend die Kleinen anzugehen.” Statt Ausgangssperre und eines Hin und Her beim Lockdown bräuchten die Menschen wieder eine Perspektive und Planungssicherheit. Deshalb wäre ein langfristiger, am Impf-Fortschritt orientierter Ausstiegsplan wie in Dänemark sinnvoll. ...mehr ansehen

Oskar Lafontaine Plan B Saarland Modell Corona Landtag 25 03 2021

“Das, was wir Plan B genannt haben, und was die saarländische Landesregierung jetzt ‘Saarland-Modell’ nennt, ist der Weg, um das Vertrauen der Bevölkerung wieder zu festigen. Denn die Bevölkerung muss die Dinge nachvollziehen können. Und sie muss eine Perspektive haben. Und insbesondere brauchen diejenigen eine Perspektive, deren Existenzen jetzt seit Monaten bedroht werden, die am verzweifeln sind – aus der Gastronomie, aus dem Hotelgewerbe, aus den kulturellen Einrichtungen”, hat Oskar Lafontaine am 25. März 2021 im Saarländischen Landtag zur Corona-Politik erklärt. “Diese Strategie, die darauf setzt, dass man jetzt versucht, auf der Grundlage von negativen Tests verschiedene Aktivitäten wieder zu ermöglichen, das ist genau der Plan B, den wir vor einigen Wochen vorgestellt haben. Wir freuen uns, dass es jetzt dazu kommt. Es ist der einzige Weg, um von diesem ewigen Lockdown abzukommen. “ ...mehr ansehen

Oskar Lafontaine: Intendanten-Gehälter deckeln

Oskar Lafontaine am 15. Februar 2021 im Saarländischen Landtag, wo die Linksfraktion beantragt hatte, das Gehalt des Intendanten des Saarländischen Rundfunks, das mit rund 245.000 Euro derzeit in etwa den Amtsbezügen der Bundeskanzlerin entspricht, zu begrenzen. Es sollte nicht höher sein als das eines Landesministers (rund 164.000 Euro im Jahr). Oskar Lafontaine: “CDU und SPD führten einen Eiertanz auf. Der CDU-Vertreter sagte, wir würden die Axt an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk legen. Die SPD betonte die „Staatsferne“ des öffentlichen Rundfunks – obwohl jeder weiß, dass CDU und SPD eine ausgeprägte Vetternwirtschaft beim SR betreiben. Es war ein gelungener Karnevalsbeitrag zum Rosenmontag. Leider meinten sie es aber ernst. Ob die Menschen, die jetzt ihren Job verloren haben, in Kurzarbeit sind und mit Einkommenseinbußen zurecht kommen müssen, Verständnis für ein solches Theater haben?” ...mehr ansehen