Fehler in der Corona-Politik – Öffentlich-Rechtliches Fernsehen als Regierungspropaganda

21. Dez 21, 02:12
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Die NachDenkSeiten haben ein wichtiges Dokument veröffentlicht. 390 Ärzte sehen in der Impfung einen geringen Nutzen und weisen auf die ungeklärten Risiken hin. Die für mich wichtigste Passage: „Aktuelle Studien zeigen, dass sich weder die Viruslast noch die Anzahl der Personen, an welche die Infektion weitergegeben wird, zwischen Geimpften und Ungeimpften unterscheiden. Geimpfte sind demnach genauso ansteckend wie Ungeimpfte und können gleichermaßen zur Verbreitung der Erkrankung beitragen.“ Es bliebe also der Schutz vor allem für Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen vor einem schweren Krankheitsverlauf bis hin zum Tod. Die Studien, auf die die Ärzte verweisen, sind seriös. Auch wenn es gegenteilige Äußerungen von Wissenschaftlern gibt, zeigen sie doch, wie leichtfertig und verantwortungslos die von der Politik und den „Corona-Experten“ betriebene Spaltung der Gesellschaft in Geimpfte und Ungeimpfte ist.

Kohortenstudie wäre notwendig – aber dafür ist kein Geld da

Um die in der Wissenschaft umstrittenen Fragen zu klären, wäre eine Kohorten-Studie notwendig, in der zum Beispiel 50.000 Bürger regelmäßig auf eine Corona-Infektion getestet würden. Der größte Fehler der von der Regierung Merkel und den Regierungschefs der Länder zu verantwortenden Corona-Politik ist, dass nach zwei Jahren eine solche Kohortenstudie ebenso wie andere wichtige Daten immer noch nicht vorliegen. Dazu sagte RKI-Chef Wieler im „Zeit“-Interview: „Ich sage seit Jahren, dass wir eine solche Kohortenstudie brauchen. Aber so etwas ist sehr kosten- und personalintensiv und ist auch nicht über Nacht aufgebaut. Auch andere kontinuierliche Studien zur Gesundheit der Menschen in Deutschland sind nicht auskömmlich finanziert. Es ist unser gesetzlicher Auftrag, die Gesundheit der Deutschen zu beschreiben. Wir würden das gern intensiver machen.“ Das ist wirklich skandalös und unglaublich. Man stellt das Geld nicht zur Verfügung, um eine Studie zu finanzieren, auf deren Grundlage die Pandemie faktenbasiert bekämpft werden könnte. Das beweist einmal mehr die mangelnde Seriosität und Unglaubwürdigkeit der bisherigen Corona-Politik.

Kritische Öffentlichkeit findet man allenfalls in den sozialen Medien

Eine kritische Öffentlichkeit findet man allenfalls in den sozialen Medien. Unter den in der Corona-Politik überwiegend die Regierungslinie vertretenen Medien sind die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten besonders servil. Manchmal drehen sie durch. Ein Beispiel: In der Kabarett-Sendung „Spätschicht“ des SWR sagte Lisa Fitz: Laut Europäischer Arzneimittelagentur waren die Folgen durch die Covid-19-Impfstoffe für 5.000 Menschen tödlich. Sie machte den Fehler, in einer Satire-Sendung (!) nicht darauf hinzuweisen, dass aus dieser Zahl keinesfalls hervorgeht, dass tatsächlich 5000 Menschen wegen der Impfung gestorben sind, sondern dass sie nach der Impfung gestorben sind und daher nicht gesichert sein kann, dass in jedem Fall die Impfung die Ursache des Todes war.

Nachdem unter anderem das Propaganda-Blatt der Grünen, die „taz“, und „Spiegel-Online“ Alarm geschlagen und auf diese „ungeheure Falschbehauptung“ von Lisa Fitz hingewiesen hatten, hat der verschreckte SWR diese Ausgabe der „Spätschicht“ in der ARD-Mediathek und auf allen SWR-Plattformen und -Kanälen „depubliziert“, also gelöscht.

Die öffentlich-rechtlichen Sender machen denselben Fehler

Peinlich nur: Die öffentlich-rechtlichen Sender machen denselben Fehler, obwohl ihre Nachrichtensendungen keine Satiresendungen sind. Sie melden immer häufiger, um wieviel die Zahl der „Corona-Toten“ gestiegen ist und vergessen darauf hinzuweisen, dass man, wenn Menschen mit einer Corona-Infektion sterben, nicht sagen kann, sie sind in jedem Fall wegen der Corona-Infektion gestorben. Es ist wohl keine Verschwörungstheorie, wenn ich vermute, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk jetzt seine Nachrichtensendungen nicht in der ARD-Mediathek und auf allen SWR-Plattformen und -Kanälen „depubliziert“.

Lobbyisten-Check wäre der beste Fakten-Check

Auch der „Fakten-Check“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verkommt immer öfter zur Bestätigung der Regierungspropaganda. Um wieder glaubwürdiger zu werden, empfehle ich daher den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zukünftig einen „Lobbyisten-Check“. Bei Spahn oder Lauterbach wäre er überflüssig, da bekannt ist, dass sie Geld aus der Pharma-Branche erhielten. Aber wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk nur noch Leute in seinen Programmen zu Worte kommen ließe, bei denen verbindlich nachgewiesen ist, dass sie kein Geld aus der jetzt viele Milliarden Gewinne machenden Pharma-Branche erhalten oder erhalten haben, würde er einen großen Beitrag zu einer transparenten demokratischen Debatte leisten. Und viele „Experten“ würden nicht mehr in den Nachrichtensendungen und Talkshows auftauchen. Das wäre doch ein Segen für die weitere Bewältigung der Corona-Pandemie.

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