Stichword-Archiv: DIE LINKE

Warum ich aus der Partei Die Linke ausgetreten bin

Warum ich aus der Partei Die Linke ausgetreten bin

Heute bin ich aus der Partei Die Linke ausgetreten. Hier meine Erklärung: Die Linke wurde gegründet, um den Sozialabbau und die Lohndrückerei der Agenda 2010 rückgängig zu machen. Außerdem sollte nach der Beteiligung Deutschlands am völkerrechtswidrigen Jugoslawienkrieg und am Krieg in Afghanistan eine neue Kraft entstehen, die sich wieder konsequent für Frieden und Abrüstung und die Beachtung des Völkerrechts einsetzt. Normal- und Geringverdiener oder auch Rentner fühlen sich von der Partei nicht mehr vertreten Mit einer an diesen Zielen ausgerichteten Politik erreichten wir bei der Bundestagswahl 2009 11,9 Prozent und zogen in die Bürgerschaften Bremens und Hamburgs sowie in ...mehr ansehen
“Wir haben eine Krise des parlamentarischen Systems”

“Wir haben eine Krise des parlamentarischen Systems”

Oskar Lafontaine im Interview mit dem “Forum”-Magazin Mit dem Ende der Legislaturperiode im Saarland beendet Oskar Lafontaine seine aktive politische Karriere. Als Vorkämpfer für linke Politik kritisiert er die Linke ebenso wie die SPD und bekräftigt seine Forderungen nach einer besseren Sozialpolitik und einer konsequenten Friedenspolitik. Herr Lafontaine, Sie haben ein Leben lang für eine linke Politik gekämpft. Bei der letzten Bundestagswahl ist die Linke nur haarscharf über Direktmandate wieder in den Bundestag eingezogen. Woran liegt es, dass sich linke Politik in Deutschland so schwertut? Die SPD ist heute eine andere Partei als zu Zeiten Willy Brandts. Statt Ausbau ...mehr ansehen
Oskar Lafontaine: „Die SPD muss wieder sozialdemokratische Politik machen“

Oskar Lafontaine: „Die SPD muss wieder sozialdemokratische Politik machen“

Deutschland brauche wieder eine Volkspartei, die die sozialen Interessen der Mehrheit vertritt, sagt Lafontaine im RND-Interview. Oskar Lafontaine (78) war Ministerpräsident im Saarland, Bundesfinanzminister und SPD-Vorsitzender. Später war er mit Gregor Gysi Fraktionschef der Linken im Bundestag und auch Co-Vorsitzender der Partei. Heute ist er Fraktionschef der Linken im Saarländischen Landtag. Das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sprach mit ihm über die Wahlschlappe der Linken, die Positionen der SPD und seine eigene Bilanz. Herr Lafontaine, die Linke hat bei der Bundestagswahl 1,1 Millionen Stimmen an SPD und Grüne abgegeben. Kann man diese Wähler noch zurückgewinnen? Ja, das kann man, wenn die ...mehr ansehen
Warum hat DIE LINKE bei der Bundestagswahl relativ am stärksten verloren?

Warum hat DIE LINKE bei der Bundestagswahl relativ am stärksten verloren?

Um bei einer Wahl gut abzuschneiden, braucht eine Partei Führungspersonal, das bei den Wählerinnen und Wählern beliebt ist und Vertrauen genießt. Dazu gibt es Umfragen. In welchem Umfang das Spitzenpersonal der Parteien das Wahlergebnis beeinflusst, haben Armin Laschet und Annalena Baerbock mehr als deutlich gezeigt. Um bei einer Wahl gut abzuschneiden, muss die Politik der vergangenen Jahre überzeugen. Ob das der LINKEN gelungen ist, darüber gaben die Europawahl und die Landtagswahlen Aufschluss. Überzogene Forderungen überzeugen die Wählerinnen und Wähler nicht Um bei einer Wahl gut abzuschneiden, braucht eine Partei auch ein gutes Programm. Überzogene Forderungen überzeugen die Wählerinnen und ...mehr ansehen
Rechtsruck

Rechtsruck

Die Bundestagswahl bedeutet einen historischen Einschnitt. Nach dem Absturz der CDU auf 24,1 Prozent (SPD: 25,7 Prozent) ist die Ära der Volksparteien in Deutschland zu Ende gegangen. Die neue Bundesregierung – egal ob von CDU oder SPD geführt – wird die bisherige Politik im Großen und Ganzen fortsetzen. Die Ungleichheit wird weiter wachsen, da sowohl CDU als auch FDP die Entlastung der hohen Einkommen fordern. Energischer Widerstand von SPD und Grünen ist kaum zu erwarten. Da die FDP für eine Regierungsbildung gebraucht wird, wird es auch keine Vermögens- oder Erbschaftssteuer geben, die diesen Namen verdient. Ob Scholz oder Laschet: ...mehr ansehen